Von der Technik über die Einrichtung bis zur Fischauswahl – alles, was du als Anfänger wissen musst. Verständlich, praxisnah und Schritt für Schritt.
Zum MagazinKeine Panik – mit dem richtigen Plan ist das Einrichten einfacher als du denkst.
Mindestens 60 Liter für Anfänger. Stelle das Becken auf einen stabilen Unterschrank, fern von direktem Sonnenlicht und Heizkörpern. Größer ist einfacher – Wasserwerte bleiben stabiler.
Filter, Heizer und Beleuchtung einbauen. Der Filter läuft ab jetzt dauerhaft – er baut die wichtigen Bakterien auf, die später Schadstoffe abbauen. LED-Licht 8–10 Stunden am Tag.
2–4 Wochen ohne Fische laufen lassen. In dieser Zeit siedeln sich nützliche Bakterien im Filter an. Wasserwerte regelmäßig testen – Nitrit muss auf Null fallen, bevor Fische einziehen.
Starte mit robusten Arten wie Guppys oder Panzerwelsen. Maximal 5–6 Tiere am Anfang. Langsam ans Beckenwasser gewöhnen und nicht überfüttern – weniger ist mehr.
Diese sechs Dinge brauchst du, bevor das erste Wasser ins Becken kommt.
Das Herz deines Aquariums – baut Schadstoffe ab und hält das Wasser sauber.
Hält die Temperatur konstant bei 24–26°C für tropische Fische.
LED-Leuchte für Pflanzenwachstum und den natürlichen Tag-Nacht-Rhythmus.
Temperatur immer im Blick – digitale Modelle sind am genauesten.
Tröpfchentests für pH, Nitrit und Nitrat – unverzichtbar in der Einfahrphase.
Zum schonenden Umsetzen von Fischen und Entfernen von Futterresten.
Diese Arten sind robust, friedlich und verzeihen typische Anfängerfehler.
Diese Fehler machen fast alle Einsteiger. Wenn du sie kennst, vermeidest du sie von Anfang an.
Ohne Einfahrphase fehlen die nützlichen Bakterien im Filter. Das Wasser wird giftig und die Fische sterben.
Eine kleine Prise alle 1–2 Tage reicht. Zu viel Futter führt zu Wasserbelastung und Algenwachstum.
Das biologische Gleichgewicht braucht Zeit. Setze maximal 5–6 Fische ein und warte 2 Wochen vor dem nächsten Besatz.
Klares Wasser heißt nicht gutes Wasser. Nitrit, pH und Nitrat regelmäßig prüfen – besonders in den ersten Wochen.
Nie alles Wasser auf einmal tauschen. 30% pro Woche reichen. Ein Totalwechsel zerstört die Bakterienkultur.
Nicht jede Art verträgt sich. Kampffische sind Einzelgänger, Neonsalmler brauchen Schwarmgröße. Vorher informieren.
Eine ehrliche Aufstellung der Kosten – damit du weißt, was auf dich zukommt.
Einmalig
200–500 €
Aquarium, Filter, Heizer, Beleuchtung, Bodengrund, Pflanzen, Deko
Monatlich
15–40 €
Futter, Wasseraufbereiter, Strom, Filtermedien, Pflanzendünger
Gelegentlich
10–50 €
Neue Pflanzen, Ersatzteile, Medikamente, Wassertests, Zubehör
Richtwerte für ein 60–120-Liter-Süßwasseraquarium. Meerwasser kostet deutlich mehr.
Im Magazin findest du alle Anleitungen, die du brauchst – von der Technik über die Bepflanzung bis zur Fischhaltung. Verständlich geschrieben, für Einsteiger gemacht.
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