Dickfingergecko: Der pflegeleichte Gecko für Terrarium-Einsteiger
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Dickfingergecko im Terrarium halten
Das richtige Terrarium auswaehlen
- Glassterrarium mit Schiebetueren für einfachen Zugang bei der taeglichen Pflege
- Gazeflaechen oben und seitlich für ausreichende Belüftung und Luftzirkulation
- Sichere Verriegelung an allen Öffnungen, damit kein Ausbruch möglich ist
- Kabelöffnungen für Beleuchtung, Heizung und eventuell Beregnungsanlagen
- Stabiler Unterschrank, der das Gesamtgewicht von Terrarium plus Einrichtung plus Substrat trägt
Terrarium für Dickfingergeckos einrichten
Dickfingergeckos (Pachydactylus) sind kompakte Bodenbewohner aus dem südlichen Afrika. Ein Terrarium ab 60×40×40 cm reicht für ein Paar. Temperatur tagsüber 25-30 °C, Sonnenplatz 35 °C, nachts Absenkung auf 18-22 °C.
Fuetterung und Pflege
Dickfingergeckos fressen Heimchen, kleine Grillen und Ofenfischchen. Füttere adulte Tiere alle zwei bis drei Tage mit 3-4 Futterinsekten. Bestäube bei jeder Fütterung mit Kalziumpulver. Ein Schälchen mit Kalzium steht dauerhaft im Terrarium.
Sprühe abends eine Terrariumecke leicht ein — die Geckos lecken Wassertropfen von Steinen und Scheiben. Eine flache Wasserschale (Deckel eines Marmeladenglases) bietest du zusätzlich an, auch wenn viele Dickfingergeckos kaum daraus trinken.
Terrarium für Dickfingergeckos einrichten
Dickfingergeckos (Pachydactylus) sind kompakte Bodenbewohner aus dem südlichen Afrika. Ein Terrarium ab 60×40×40 cm reicht für ein Paar. Temperatur tagsüber 25-30 °C, Sonnenplatz 35 °C, nachts Absenkung auf 18-22 °C.
Fuetterung und Pflege
Dickfingergeckos fressen Heimchen, kleine Grillen und Ofenfischchen. Füttere adulte Tiere alle zwei bis drei Tage mit 3-4 Futterinsekten. Bestäube bei jeder Fütterung mit Kalziumpulver. Ein Schälchen mit Kalzium steht dauerhaft im Terrarium.
Sprühe abends eine Terrariumecke leicht ein — die Geckos lecken Wassertropfen von Steinen und Scheiben. Eine flache Wasserschale (Deckel eines Marmeladenglases) bietest du zusätzlich an, auch wenn viele Dickfingergeckos kaum daraus trinken.
Dickfingergecko-Arten im Vergleich
Pachydactylus rangei (Namibischer Dickfingergecko) lebt in Sanddünen und hat vergrößerte Zehen als Sandschneeschuhe. Terrariumgröße ab 60×40×40 cm mit 15 cm tiefem Sandboden. Temperatur tagsüber 28-32 °C, Sonnenplatz 35 °C, nachts 18-22 °C. Luftfeuchtigkeit nur 30-40 %.
Pachydactylus bibronii (Bibron-Dickfingergecko) wird mit 15-20 cm deutlich größer und klettert auch an Wänden. Er braucht ein Terrarium ab 80×50×50 cm mit sowohl Boden- als auch Kletterstrukturen. Temperatur 25-30 °C tagsüber, Luftfeuchtigkeit 40-60 %.
Vergesellschaftung und Gruppenhaltung
Dickfingergeckos hältst du am besten als Paar (1 Männchen, 1 Weibchen) oder als Trio (1 Männchen, 2 Weibchen). Zwei Männchen kämpfen in den meisten Fällen. Erkenne Männchen am breiteren Kopf und den deutlich sichtbaren Hemipenistaschen an der Schwanzbasis.
Biete pro Tier mindestens zwei Verstecke an — Revierkonflikte entstehen oft, weil zu wenig Rückzugsorte vorhanden sind. Beobachte in den ersten zwei Wochen nach dem Zusammensetzen genau: Bissspuren am Schwanz oder an den Zehen sind Zeichen von Aggression.
Kosten und Anschaffung im Überblick
Dickfingergeckos gehören zu den günstigsten Reptilien in Anschaffung und Unterhalt. Ein Paar kostet 30 bis 60 Euro im Fachhandel oder bei Züchtern auf Reptilienbörsen. Das kompakte Terrarium (60×40×40 cm) ist mit 60 bis 100 Euro erschwinglich. Der kleine Halogenspot von 25 bis 35 Watt verbraucht nur rund 3 bis 4 Euro Strom pro Monat. Futterinsekten schlagen mit 5 bis 8 Euro monatlich zu Buche. Insgesamt bist du mit 10 bis 15 Euro monatlichen Kosten dabei, was Dickfingergeckos zum idealen Einstiegsreptil für Halter mit kleinem Budget und begrenztem Platzangebot macht.
Im Vergleich zu Leopardgeckos und Kronengeckos sind Dickfingergeckos deutlich kleiner, dafür aber in der Gruppenhaltung beobachtbar und mit ihren großen dunklen Augen und dem sandfarben getarnten Körper ausgesprochen reizvoll. Sie eignen sich besonders für Halter, die ein Wüstenterrarium auf dem Schreibtisch oder Regal unterbringen möchten und abends beim Einschalten der Nachtbeleuchtung ein kleines Stück nordafrikanische Wüste in ihrem Zimmer erleben wollen.
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